Die Druckprüfung ist nicht stabil?

Ortung von kleinen Leckagen mit Tracergas!

Sie stellen bei einer neuverlegten Wasserohrleitung einen geringen, aber ständigen Druckabfall fest. Klar ist, irgendwo gibt es eine Leckage. Ist diese Leckage nicht mit akustischen Methoden zu orten, kann es sich z. B. um Haarrisse handeln, deren Ausströmmenge sehr gering ist. Möglicherweise sind auch die Messpukte für die Schallaufnehmer zu weit entfernt oder gar nicht vorhanden.

Die Lösung derartiger Probleme ist die Leckageortung mit dem Tracergas-Verfahren. Beim Tracergas-Verfahren wird für die Leckortung ein Stickstoff/Wasserstoff-Gasgemisch benutzt, das nach Austritt an der Schadensstelle und Durchdringung des Erdreiches an der Oberfläche aufgespürt wird (die englische Bezeichnung "Tracergas" bedeutet so viel wie "Spürgas").

Für eine punktgenaue Ortung werden im Trassenverlauf Sondenlöcher hergestellt, in denen die Gaskonzentration gemessen wird. Unter dem Sondenloch mit der höchsten Konzentration ist die gesuchte Leckstelle zu erwarten.

Das Gasspür- und Gasmessgerät VARIOTEC 460 Tracergas wurde speziell für die Lecksuche an erdverlegten Rohrleitungen unter Einsatz von TracerGas entwickelt. Die außerordentlich geringe Querempfindlichkeit des gassensitiven Halbleitersensors gegenüber Feuchte und Methan sorgt für absolut sichere Befunde und eine Auflösung bis 0,1 ppm H2.

Angewendet werden kann das Tracergas-Verfahren bei jedem Hohlkörper, der von 2 Stellen zu befüllen bzw. entlüften ist, z. B.: 

  • Gasleitungen 

  • Wasserleitungen 

  • Heizungssystemen 

  • Abwasseranlagen 

  • Sprinkleranlagen 

  • Fernmeldekabeln 

  • Rohrpostanlagen 

  • Rohrsystemen für hochbelastete Kabel 

  • Tanks 

  • Druckbehältern 

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