Die Lösung derartiger Probleme ist die Leckageortung mit dem Tracergas-Verfahren. Beim Tracergas-Verfahren wird für die Leckortung ein Stickstoff/Wasserstoff-Gasgemisch benutzt, das nach Austritt an der Schadensstelle und Durchdringung des Erdreiches an der Oberfläche aufgespürt wird (die englische Bezeichnung "Tracergas" bedeutet so viel wie "Spürgas").
Für eine punktgenaue Ortung werden im Trassenverlauf Sondenlöcher hergestellt, in denen die Gaskonzentration gemessen wird. Unter dem Sondenloch mit der höchsten Konzentration ist die gesuchte Leckstelle zu erwarten.
Das Gasspür- und Gasmessgerät VARIOTEC 460 Tracergas wurde speziell für die Lecksuche an erdverlegten Rohrleitungen unter Einsatz von TracerGas entwickelt. Die außerordentlich geringe Querempfindlichkeit des gassensitiven Halbleitersensors gegenüber Feuchte und Methan sorgt für absolut sichere Befunde und eine Auflösung bis 0,1 ppm H2.
Angewendet werden kann das Tracergas-Verfahren bei jedem Hohlkörper, der von 2 Stellen zu befüllen bzw. entlüften ist, z. B.:
Gasleitungen
Wasserleitungen
Heizungssystemen
Abwasseranlagen
Sprinkleranlagen
Fernmeldekabeln
Rohrpostanlagen
Rohrsystemen für hochbelastete Kabel
Tanks
Druckbehältern

