Odorierungskontrolle – Sicherheit, die man riecht!

Erdgas ist geruchlos – damit wir es im Ernstfall schnell wahrnehmen, werden spezielle Geruchsstoffe, wie z. B. THT (Tetrahydrothiophen) und TBM (Tertiär-Butylmercaptan) beigemischt. Ihr intensiver Geruch sorgt dafür, dass Gaslecks frühzeitig entdeckt werden, bevor die Gaskonzentration eine Gefährdung darstellen kann.

Wussten Sie schon? Unsere Abteilung Rohrnetzüberprüfung ist nicht nur für die Überprüfung von Gas- und Wasserleitungen zuständig, sondern führen auch die Odorierungskontrolle durch – eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, die oft im Hintergrund bleibt, aber unverzichtbar ist! 

Warum ist die Odorierungskontrolle so wichtig? 
Die Konzentration der Geruchsstoffe kann mit der Zeit schwanken. Um sicherzustellen, dass Gase der Versorgungswirtschaft stets zuverlässig wahrnehmbar bleiben, führen wir im Kundenauftrag regelmäßige Odorierungskontrollen durch. Diese sind im DVGW-Regelwerk im Arbeitsblatt G 280 „Odorierung“ geregelt und sind mindestens halbjährlich zu kontrollieren. 

Wie funktioniert das? 
Unsere Odormesstechniker sind mit modernstem Equipment unterwegs: Im Fahrzeug haben sie den Gaschromatographen Agilent 990 Micro GC-System dabei. Dieses kompakte Laborgerät misst die Geruchsstoffkonzentration. Ab sofort können wir mit dieser Technik auch Wasserstoff (H2) direkt vor Ort messen – mobil, präzise, schnell und verlässlich. 

In bestimmten Fällen werden Gasproben zur detaillierten Analyse an das DBI Gas- und Umweltinstitut nach Leipzig geschickt. So stellen wir sicher, dass auch komplexe Prüfungen, wie zum Beispiel eine Schwefelanalyse nach DIN 51855-8, nach höchsten Standards erfolgen.

Weitere Informationen zur Odorierungskontrolle erhalten Sie hier: https://www.sewerin.com/dienstleistungen/odorierungskontrolle

Wissen, das nicht versickert. Der Newsletter für nachhaltigen Erfolg.

Erhalten Sie unseren kostenlosen Newsletter mit Praxistipps, Neuigkeiten und exklusiven Fachartikeln.